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Verschiedene Infos
Dorfblatt Das Dorfblatt von Metzerlen-Mariastein erscheint 6 mal jährlich. Jeweils am 1. Februar, 1. April, 1. Juni, 1. August, 1. Oktober und 1. Dezember. Es wird gratis in alle Haushaltungen der Gemeinde verteilt. Für auswärts wohnende Bürger und Freude der Gemeinde besteht die Möglichkeit eines Jahresabonnements. Das Abonnement kostet Fr. 45.-/Jahr. Bestellungen nimmt die Gemeindervewaltung Metzerlen-Mariastein, 4116 Metzerlen gerne entgegen (Mail: info@metzerlen.ch). Fotos/Drucksachen Die Redaktion freut sich grundsätzlich über Beiträge aus dem Leserkreis. Zur Layoutgestaltung hat sie jedoch folgende Bitte:
Wasserversorgung Das wichtige Lebensmittel "Wasser" stammt zu ca. 80 % aus der eigenen Quelle im Ried (490 m. ü. M). Das Einzugsgebiet der Quelle liegt im süd-westlichen Teil der Gemeinde und reicht bis zur Challplatten. Von der Fassung im Ried wird das Wasser in das Reservoir "Chöpfli" (603,70 m. ü.M ) und das Reservoir "Rotberg" (603,70 m. ü. M.) gepumpt. Im Spätsommer oder während extrem trockenen Perioden kann unsere Quelle den Bedarf nicht mehr decken. Deshalb sind wir für diese Phase stark mit der WHL AG (Wasserverbund hinteres Leimental) in Bättwil verbunden, welcher für den Spitzenbedarf Trinkwasser des Wasserwerkes Reinach in unsere Reservoire pumpt. Wasserversorgung hinteres Leimental
Wasserqualität
Die Wasserqualität und der Wasserbetrieb wird durch den Kanton und das Institut Bachema AG kontinuierlich überwacht und geprüft. Durchwegs erhalten wir hervorragende Werte für unser Trinkwasser.
Die Kurzbeurteilung
ergibt: "Hygienisch einwandfreies Trinkwasser"! Gesamthärte: Ø 29.8 °fH (französische Härtegrade) Ein Wassertag im Juni (2005)
Am letzten Samstag des Monats Juni hat unser "Wasserminister" Hans Martin den Gemeinderat, die Wasserkommission und die Mitarbeiter vom Technischen Dienst mit ihren Angehörigen zu einer Besichtigung unserer Werke eingeladen. Kurz nach einem Gewitter trafen wir uns um 10 Uhr beim Werkhof zu einem ersten Apéro.
Mit dem Näärli II und einem Anhänger wurden wir zur Quelle im Ried gefahren wo uns Hans Martin die Fassung und das Pumpwerk erklärte. Bei seinen Erläuterungen kam seine ganze Sorge um unser Wasser zum Vorschein, wobei er immer wieder betonte,
wie wichtig es ist, unsere Anlagen in Ordnung zu halten. Dabei wird als nächste Aufgabe die Sanierung der Brunnstube - Anbringen eines neuen Anstrichs - von grösserer Wichtigkeit sein.
Vom Pumpwerk wurden wir zum alten "Lindenreservoir" auf dem Hübel geführt.
Von diesem soll in Zukunft die Notwasserversorgung sichergestellt werden,
da hier das Wasser von der Oberfeldquelle vollkommen unabhängig von elektrischer
Energie ins Reservoir fliesst.
Die nächste Station war das Reservoir oberhalb der Mehrzweckhalle. Hier befinden sich zwei Kammern mit je 300 m3 Inhalt. Obwohl der Bau 15 Jahre alt ist, sind sämtliche Installationen noch in einwandfreiem Zustand, da damals für die Leitungen rostfreier Stahl verwendet wurde.
Hier gilt es, Sorge zu tragen und die von der Technik her doch etwas in die Jahre gekommene Steuerung nötigenfalls zu aktualisieren. Sorge bereitet auch die Zufahrtsstrasse, welche in den letzten Jahren arg gelitten hat. So wurde der Mergelbelag teilweise bis auf die Kofferung weggespühlt, was nur mit einer - ach so umstrittenen - Teerung verhindert werden könnte.
Nachdem Hans an dieser Stelle wiederum eine Zusammenfassung seiner Ausführungen gemacht hatte, begaben wir uns zur Mehrzweckhalle, wo auf dem Spielplatz ein Feuer loderte und die Stecken für’s Klöpferbrödlä bereitlagen. Während uns Hans und Linus Probst im "Sanitätszimmer" die Steuerung der gesamten Anlage - Pumpen Ried, Zulauf St. Annareservoir (WHL), Abgabe an Rodersdorf und Tannwald - erläuterten, hatte Bruno Meier als Verpflegungsverantwortlicher bereits einige Steaks auf dem Gasgrill.
Just als Hans mit seinen Ausführungen zu Ende war, geschah es: Ein Gewitter! Und das an unserem Wassertag! Sofort mussten die Tische und Bänke sowie das Salatbuffet in die Küche der MZH gezügelt werden. Den Gasgrill stellte Bruno Meier unters Vordach der Halle - es hat knapp den halben Grill gedeckt wie auf dem Bild ersichtlich ist.
Trotz kräftigem Regenguss waren die Steaks von hervorragender Qualität und zusammen mit den frischen Salaten genossen wir ein vorzügliches Essen. Nach Kaffee und Kuchen hatte sich der Himmel noch immer nicht beruhigt und so warteten wir und warteten auf eine Aufhellung am Himmel, damit wir unser Programm noch zu Ende führen konnten. Da die Aussichten auf Erfolg immer kleiner wurden, trug Hans Martin mit seiner Handorgel wieder zur Anhebung der Stimmung bei und so genossen wir ein paar gemütliche Stunden in der MZH. Die Weiterführung der Besichtigungen wurde auf Dienstag 18.00 Uhr verschoben. Abwasserbeseitgung Am darauf folgenden Dienstag trafen wir uns (wiederum nach einem kurzen Gewitter!) zur Weiterführung unserer Besichtigungstour. Nun waren die Wege des Abwassers unser Ziel. Einen ersten Einblick in die geruchsintensiven Tiefen erhielten wir beim Regenüberlaufbecken und der Pumpstation an der Rodersdorfstrasse. Unser Klärwärter Meinrad Erb erläuterte uns seine Aufgaben und erklärte die verschiedenen Funktionen von Pumpen und Steuerungen. Sorge bereiten hier vor allem die Gegenstände die in einer Kanalisation nichts zu suchen haben. So brachte kürzlich der Gummifuss einer Leiter!! die Pumpe zum Stillstand. Auch gibt es in Metzerlen eine Person die in regelmässigen Abständen, so drei bis viermal jährlich, die Abwasserleitungen in seinem Haus mit Putzfäden reinigt um diese dann gleich dem letzten Spülwasser mit zu geben! Die Folge dieses Tun's: Meinrad Erb muss die Pumpe ausbauen und die Fäden in mühevoller Kleinarbeit aus der Mechanik entfernen. Die gleiche Arbeit hat er übrigens auch, wenn Frau (oder Mann) Strumpfhosen über die Kanalisation entsorgt! ARA Rodersdorf / Metzerlen
Weiter ging’s zum Herz unserer Abwasserentsorgung, der ARA in Rodersdorf. Hier erklärte uns Meinrad Erb den Weg, den das Schmutzwasser vom Einlauf in die ARA bis zum Auslauf - als sauberes Bachwasser - geht und was in welchen Stationen vor sich geht.
Eindrücklich, vor allem für die Nase, war der Raum in welchem vom Feinrechen die Feststoffe aus dem ankommenden Wasser entfernt werden. Man kann sich wundern, was hier alles so eintrifft! Wenn der Besuch dieses Raumes für jeden Einwohner Pflicht wäre, hätten unsere Klärwärter vermutlich den einen oder anderen Container weniger an Feststoffen zu entsorgen. Die ARA wird zur Zeit umgebaut, da im vergangenen Jahr bekanntlich eine Filteranlage gebrochen war und die Nitrifikation nicht mehr den geltenden Normen entspricht. Zum Abschluss konnten wir auf dem Areal der ARA auch noch das neu in Betrieb genommene Gebäude der Tierkadaversammelstelle besichtigen. Eine Einrichtung, die hier sicherlich am richtigen Ort ist. Eine gelungene Reise, wenn auch in zwei Etappen, ging zu Ende und wir erreichten pünktlich zur Gemeinderatssitzung wieder Metzerlen.
An dieser Stelle danke ich im Namen aller Teilnehmer Hans Martin für seine Organisation und die aus- führlichen Erläuterungen, Bruno Meier für die perfekte Verpflegung am Samstag, Linus Probst für seine ruhige uns sichere Fahrt mit der kostbaren Fracht. Meinrad Erb danke ich an dieser Stelle ebenfalls für seine Erläuterungen, ganz besonders aber für seine Bereit- schaft, eine Arbeit auszuführen, die nicht immer sehr angenehm ist. (WW)
Zuständiger Brunnmeister:
Abwasserbeseitigung / GEP
"Aus dem Auge - aus dem Sinn!" Das wäre wohl für viele Einwohner/ innen das Denken über die Abwasser- beseitigung, wenn da nicht die hohen Gebühren immer wieder mal drücken würden!
Das Kanalisationswerk in Metzerlen und Mariastein, die dazughörigen Becken und unser Anteil an der ARA Rodersdorf/Metzerlen repräsentieren einen Wiedererstellungswert von Fr. 15'382'760.- per Ende 2004. Eine beachtliche Summe, welche in diesem "Generationenwerk" steckt! Aber auch eine grosse Verpflichtung für den Unterhalt und den Betrieb. Aktuell wird durch das Ingenieurbüro Märki AG der so genannte "Generelle Entwässerungsplan, GEP" erstellt. GENERELLER ENTWÄSSERUNGSPLAN (GEP) (aus der Info der Gemeindeversammlung vom 16.12.2002) Die Gemeinde verfügt seit 1987 über ein Generelles Kanalisationsprojekt (GKP). Das GKP muss gemäss den Vorgaben von Bund und Kanton künftig durch den Generellen Entwässerungsplan (GEP) ersetzt werden. Während das GKP sich ausschliesslich um die Kanalisation kümmert, beschreibt das GEP alle sichtbaren und unsichtbaren Wasserprobleme. Sichtbare: Überschwemmung, versiegelte Plätze, Strassen, Hochwasser, Risiken, etc. Unsichtbare: Probleme mit dem Kanal, Leckagen, Fremdwasser, Meteorwasser, Verdünnung, Bäche, ARA, etc. Die Netze werden älter und die ungeplante, unkoordinierte Flickerei verschlingt viel Steuergeld. Der GEP ist einerseits die Aufnahme des Ist-Zustandes der Siedlungsentwässerung andererseits ein Aktionsplan mit Massnahmen und Empfehlungen zur Erreichung des Zieles: Negative Auswirkungen der Siedlungsentwicklung auf den natürlichen Lebensraum der Gewässer zu reduzieren. Damit wird der Zustand der Gewässer verbessert. Der GEP beschreibt sofort-, mittel- und langfristige Massnahmen, Schätzungen der zu erwartenden Investitionskosten-Rahmenbedingungen, Reparatur und Unterhalt der Werke, Zeitplan, etc. Der GEP ist vor allem auch Grundlage für eine ausgeglichenere Finanzplanung. Ein Vorprojekt, enthaltend eine generelle Beschreibung des GEP und eine Absichtserklärung des Gemeinderates das eigentliche GEP aufzugleisen, wurde im vergangenen September ans Amt für Umwelt eingereicht. Der September war der letztmögliche Termin, um mit der Einreichung des Vorprojektes vom Bund und Kanton die Subventionszusage zu erhalten. Für die Erstellung des GEP‘s fallen die folgenden Kosten an:
Die Gemeindeversammlung stimmte der Erstellung zu. Mit Abschluss der GEP-Studie werden die Ergebnisse hier publiziert. Abwasserreinigung Die topographische Lage von Metzerlen bedingt zwei Varianten der Abwasserbehandlung. Die Abwässer von Metzerlen fliessen via Pumpstation in der Breiti über den Landerenhügel in die gemeinsame ARA der Gemeinden Rodersdorf/Metzerlen. Die Abwässer von Mariastein fliessen über das gemeindeeigene Ausgleichsbecken in Flüh unter der Federführung des Abwasserverbandes in ARA Birsig nach Therwil.
Zuständig für die Abwasserbeseitigung:
Feiertage
Öffentliche Ruhetage sind: Sonntage, Neujahr, Karfreitag, Auffahrt, Weihnachten, 1. Mai (NM), 1. August (Nationalfeiertag), Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen Hohe Feiertage sind: Karfreitag, Ostern, Pfingsten, Eidgenössischer Bettag (=Sonntag) und Weihnachten Gemeinde Metzerlen-Mariastein Bezeichnet: Josefstag, Remigius und Mariä Empfängnis als Patroziniumsfeste (lokale Feiertage). An kantonalen und lokalen Ruhetagen sind verboten:
kantonale Gesetzessammlung
Finanzen / Kennzahlen Rechnung 2007
Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen Wie alle Jahre, bitten wir im Interesse der Verkehrs- und Fussgängersicherheit, alle Liegenschaftsbesitzer, ihre Grünhecken, Sträucher und Bäume entlang der öffentlichen Strassen zurück zu schneiden. Ebenso sind Signalisationen und Beschriftungen frei zu legen. Sträucher und Bäume dürfen nur in das Strassenareal ragen, wenn deren Äste die Fahrbahn um mindestens 4.20 m und das Trottoir um mindestens 2.50 m überragen. Hecken sind auf die Strassenlinie zurück zu schneiden und bei Strassenkreuzungen und Einmündungen sowie Ein- und Ausfahrten dürfen diese die Übersichtlichkeit nicht beeinträchtigen und müssen eine freie Sicht ab 50 cm ab Boden gewährleisten.
Geschenke aus der Region "Die Region ist einmalig, die Produzenten sind es auch." Mit diesem Satz beginnt die Broschüre mit dem Titel "Regional denken - Regionales schenken" herausgegeben vom Marketingverein zur Förderung regionaler Produkte Laufental und Schwarzbubenland. Es werden darin Spezialitäten aus den Regionen Laufental und Schwarzbubenland und den Bezirken Dorneck und Thierstein angeboten. Hergestellt werden die Produkte nach den Bedingungen der regionalen Herstellung, nur dann erhalten diese das Label des Marketingvereins. Die in der Broschüre aufgeführten Hersteller bieten ihre Produkte auch direkt an (2 Hersteller sind aus Metzerlen). In Form einer "Präsentschale" oder/und "Geschenkpackung" bietet sich regionale Esskultur auch als Geschenk an. Es wird ein Lieferservice angeboten und teilweise können die bestellten Artikel über den Postweg versand werden. Kontakte und Geschenk-Bestellungen: Fragen und Infos: Tel. 061 743 00 38 oder Mail: oberson@magnet.ch Geschenkservice: Tel. 061 781 18 44 Bestellungen via Internet: www.vvsl.ch -->"Shop" -->"Produkte" Nightliner - Der Bus für Nachtschwärmer 02.30 Uhr, Barfüsserplatz: Ohne Umsteigen bis Metzerlen! Endlich können unsere Nachtschwärmer aufatmen und das Auto zu Hause stehen lassen, auch wenn ein längerer Ausgang in Basel geplant ist: Der "Nightliner" bringt sie zurück bis nach Rodersdorf, Metzerlen, Flüh und Hofstetten. Ab dem 14. Dezember 2007 um 02:30 Uhr, jeweils von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, bietet die BLT zwei Nachtbusverbindungen ab Basel, Barfüsserplatz in Richtung Leimental an: Die Linie 31 führt neu über Bättwil - Flüh - Schulhaus (Flüh) - Rotberg - Metzerlen und erreicht um 03:13 Uhr Rodersdorf. Der Bus der Linie 32 biegt nach dem Stopp beim Schulhaus (Flüh) ab in Richtung Hofstetten und bedient die Haltestellen Unterdorf sowie Ettingerstrasse, wo er um 03:08 Uhr eintrifft. Pro Fahrt beträgt der Preis CHF 5.-, auch für U-Abo-Kunden. Jugendliche bis 25 Jahre, die eine Fun Card der BLKB besitzen bezahlen CHF 3.-. Das Angebot stellt eine kostengünstige und sichere Variante dar, sich zu später Stunde fortzubewegen - auch wenn einmal ein Bier zuviel konsumiert wurde. Möglich wurde diese neue Dienstleistung durch das koordinierte Vorgehen der betreffenden Solothurner Gemeinden. Die Mehrkosten für die Verlängerung der Linie 31 und 32 werden vollumfänglich von diesen neu erschlossenen Gemeinden getragen. Die detaillierten Nachtbus-Fahrpläne sind unter www.blt.ch abrufbar. Weitere Auskunft BLT: Tel. 061 406 11 40 Fahrpläne - Post Auto Per 14. Dezember 2008 findet der Fahrplanwechsel im öffentlichen Verkehr statt. Dabei wurde das Fahrplanangebot punktuell so angepasst, dass an Feiertagen die Rückfahrt nach Laufen (Linie 113) auch nach der Nachtmittagsmesse möglich ist. Weitere Auskünfte über Abfahrts- und Ankunftszeiten des Tarifverbundes sind auf unserer Homepage unter 'Wallfahrt / Freizeit' > 'Die Anfahrt' abrufbar. Die Änderungen sowie das Angebot können den beiden Anlagen "Fahrplan Linie 68" und "Fahrplan Linie 69" entnommen werden. Fahrplan Linie 68
Fahrplan Linie 69
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| Gemeindeverwaltung Metzerlen-Mariastein · Rotbergstrasse 1 · 4116 Metzerlen |